Häufige Fragen & Fakten

1. Was macht einen Waldkindergarten besonders?

„Unser Haus hat viele Räume unser Haus ist wunderschön, Wände sind die guten Bäume , die im Kreise um uns stehen.“

Jeden Kindergartentag dürfen wir zu Gast im Wald sein und gemeinsam spielen, toben, wandern, werkeln und entdecken. Und das bei Wind und Wetter, egal zu welcher Jahreszeit. Das Spielen im Naturraum Wald ist geprägt von den frei zugänglichen Spiel- und Arbeitsmaterialien, es hält Spiel- und Lernangebote für Kindergartenkinder aller Altersstufen bereit. Dabei geht es um ganzheitliche Bildung, das bedeutet Lernen mit allen Sinnen und mit ganzem Körpereinsatz.

2. Wie sind die Betreuungszeiten & Kosten sowie Schließzeiten?

Unsere Betreuungszeiten sind von Montag bis Freitag von 07:30 Uhr bis 13:35 Uhr. Die Betreuungskosten sind an ein Buchungszeitensystem gekoppelt und betragen gemäß der von den Eltern wählbaren Buchungskategorien wie folgt:

Buchungskategorie I: 
8:00 bis 13:35 Uhr 177,50 €/Monat (abzgl. Zuschuss 100 EUR)

Buchungskategorie II:  
7:30 bis 13:35 Uhr  193,60 €/Monat (abzgl. Zuschuss 100 EUR)

Buchungskategorie III
9:00 bis 13:05 Uhr 161,00 €/Monat (abzgl. Zuschuss 100 EUR)

Hinzukommen kommen jährlich ein Vereinsbeitrag in Höhe von 36€ sowie ein Material- und Ausflugsgeld in Höhe von 50€.

Unser Waldkindergarten schließt in der Regel in den bayerischen Weihnachtsferien sowie in den 2. bis 4. bayerischen Sommerferienwochen seine Pforten. Darüber hinaus finden an vier Tagen im Jahr je zwei Teambildungs- und Klausurtage statt. Diese werden zu Beginn des Kindergartenjahres bekannt gegeben.

3. Was braucht ein Waldkindergartenkind alles?

In jedem Falle benötigt ein Waldkindergartenkind stets eine dem Wetter angepasste Kleidung, im besten Falle Zwiebellook mäßig. Das heißt: Über die atmungsaktive Unterwäsche oder Funktionsunterwäsche, die Schweiß nach außen transportiert, kommt ein Baumwoll- oder Wollpulli (je nach Temperatur) und darüber eine gute wasserabweisende, atmungsaktive Regenbekleidung.

Im Winter eignet sich auch ein wasserabweisender Schneeanzug oder eine zusätzliche Regenkleidung sowie wasserdichte Handschuhe. Im Sommer empfiehlt sich neben knöchelhohem wasserabweisendem Schuhwerk lange Bekleidung, um Zecken und anderes
Kleingetier fernzuhalten. An einer zweckmäßigen Kopfbedeckung (Cap, Baumwolll- oder Wintermütze) sollte es zu keiner Jahreszeit fehlen.

Waldkindergartenkinder benötigen natürlich auch einen funktionalen Rucksack mit Brustgurt und verstellbaren Riemen sowie kleinen seitlichen Taschen. Unter der Rucksackschließe sollte eine Jacke Platz haben. Für unsere gemeinsame Brotzeit braucht jedes Kind eine eigene Brotzeitbox und eine Isolierflasche sowie ein kleines Handtuch in Gästehandtuchgröße. Zum Sitzen auf dem Waldboden haben sich wetterfeste Sitzkissen mit einer Öse bewährt, da diese von den Kindern außen am Rucksack gut befestigt und auf den Wanderungen transportiert werden können.

4. Wie melde ich mein Kind im Seefelder Waldkindergarten an?

Interessierte Eltern, die ihr Kind für das aktuelle Kindergartenjahr anmelden wollen, nutzen hierfür die am Schnuppertag ausliegenden Anmeldeformulare sowie die Möglichkeit eines persönlichen Motivationsschreibens. Der jährliche Schnuppertag findet im Februar statt und wird zu Beginn des neuen Kalenderjahres auf unserer Homepage veröffentlicht.

5. Welche Aufnahmekriterien gibt es?

Als eingruppiger Kindergarten sind für uns bei der Aufnahme von neuen Kindern vor allem Entscheidungskriterien wie eine dynamische und harmonische Alters- und Geschlechtsstruktur von Bedeutung. Unsere zukünftigen Waldkindergartenkinder sollten spätestens zeitnah nach ihrer Eingewöhnungszeit das 3. Lebensjahr vollenden. Außerdem sind wir an der Aufnahme von Geschwisterkindern in unserem familiär geführten Waldkindergarten interessiert.

Zudem ist uns bei der Aufnahme eines neuen Kindes auch die Zustimmung seiner Eltern zur aktiven Mitarbeit im Verein wichtig, weil wir überzeugt sind, dass Elternengagement die Qualität des Kindergartenalltags beeinflusst und damit das gemeinschaftliche Zusammenleben wie auch die Vereinskultur nachhaltig prägt.

6. Wieviele Kinder besuchen die Räuberhöhle?

Zur Zeit besuchen 18-20 Kinder mit einer Altersspanne von knapp drei bis sechs Jahren unsere Räuberhöhle, in der mit Ruhe, Zeit und aller liebevollen Fürsorge auf ihre individuellen Bedürfnisse eingegangen wird und ritualisierte Tagesabläufe Sicherheit und Orientierung bieten.

7. Sind die Waldräuber immer draußen?

Grundsätzlich halten wir uns bei jedem Wetter gern unter freiem Himmel auf. Wenn das Wetter allerdings zu unwirtlich oder zu kalt wird, dann kehren wir auch gerne mal in unseren beheizbaren Bauwagen ein. Bei extremen Witterungen wie starkem Sturm mit Astbruch oder Gewitter bevorzugen wir den vom Pfarramt Seefeld zur Verfügung gestellten Schutzraum, der uns Unterschlupf und Spielmöglichkeiten für kürzere Aufenthalte bietet.

Bei frostigen Temperaturen sind wir jedoch gerne mehr in Bewegung als sonst. Wir toben uns mit Bewegungsspielen warm oder begeben uns auf Wanderschaft. In der Regel stört Kinder „schlechtes Wetter“ jedoch deutlich weniger als uns Erwachsene, vorausgesetzt sie tragen den entsprechenden Temperaturen angepasste Kleidung.

8. Sind die Waldkindergartenkinder häufiger krank, wenn sie immer draußen sind?

Nein, ganz im Gegenteil! Durch den Aufenthalt bei Wind und Wetter sind die Kinder gut abgehärtet und tendenziell weniger krank. Der ständige Aufenthalt an der frischen Luft stärkt die Immunabwehr und kann zur Verbesserung von Krankheitsverläufen bei Kindern mit Allergien und Erkrankungen der Atemwege beitragen. Außerdem wirkt sich das Spielen und der Aufenthalt im Wald im Allgemeinen positiv auf die körperliche und seelische Gesundheit der Kinder aus.

9. Wie gehen Waldkindergartenkinder auf die Toilette?

An unserem Bauwagenplatz haben wir eine moderne Kompost-Trenntoilette, die für das „große Geschäft“ genutzt wird. Alles andere wird außerhalb des Spielbereichs, geschützt hinter einer Baumgruppe beispielsweise, erledigt. Das gilt auch für die Plätze im Wald, die wir regelmäßig aufsuchen. Dort wird allerdings für das „große Geschäft“ ein kleines Loch gegraben und hinterher wieder zugeschaufelt. Hier unterstützen die Pädagogen je nach Bedürfnis der Kinder. Klopapier, frisches Wasser, Seife und Handtücher sind stets vorhanden.

10. Welche Gefahren gibt es im Wald?

Zu den witterungsbedingten Gefahrenquellen zählen vor allem das Abbrechen und Herunterfallen von morschen Ästen. Aus Gründen der absoluten Sicherheit dürfen Kinder nicht auf Holzstapel steigen oder sich ohne vorheriger Absprache mit den Pädagogen dem Bachlauf nähern, um zum Beispiel
Schüttwasser zu holen. Weitere Gefahrenquellen stellen auch Insektenstiche, krankheitsübertragende Tiere und giftige Pflanzen dar.

Im Hinblick auf Zeckenbisse gilt: Dass der Landkreis Starnberg zum Risikogebiet der Frühsommer- Meningoencephalitis (FSME) gehört. Gegen diese Virusinfektion kann man sich nur durch eine Impfung schützen. Einen Impfschutz gegen Borreliose gibt es nicht. Wir raten unseren Eltern, ihr Kind nach jedem Kindergartentag sorgfältig nach Zecken abzusuchen. Lange Kleidung, Kopfbedeckung und das Auftragen Insekten abweisender Mittel schmälern das Risiko einer Infektion deutlich.

11. Welche Waldregeln gibt es bei uns im Kindergarten?

Da es in einem Waldkindergarten klar abgegrenzte Räumlichkeiten fehlen, gibt es bei uns allgemein gültige Regeln, die alle Kinder kennen und verinnerlichen müssen:

1. Wir bleiben in Hör- bzw. Sichtweite. Wir antworten, wenn wir gerufen werden.

2. Wir geben einer Pädagogin Bescheid,
wenn wir die Grenzen eines Waldplatzes überschreiten.

3. Wir warten immer an den mit Kordeln markierten Haltestellen, wenn wir uns durch den Wald zu bestimmten Waldplätzen bewegen - bis alle Gruppenmitglieder der Ort erreicht haben.

4. Wir tragen gesammelte Stöcke immer nah am Körper.

5. Wer schnitzt, der sitzt (und wer schnitzt, der weiß noch ein paar andere Schnitzregeln mehr, weil er Inhaber eines Schnitzpasses ist).

6. Wir trinken kein Wasser aus stehenden und fließenden Gewässern.

7. Wir lassen keinen Unrat im Wald zurück und sammeln in der Natur gesichteten Müll auf.

8. Wir vermeiden das Balancieren auf feuchten Baumstämmen und
das Hochkraxeln auf Holzstapel.

9. Wir berühren keine toten Tiere und auch keinen Tierkot.

10. Wir lassen Tiere an dem Lebensort, wo wir sie entdeckt haben.

11. Wir pflücken Pflanzen, Kräuter und Wildbeeren nur nach Absprache mit einer Pädagogin.

12. Wir sägen Schnitzholz nur nach Absprache mit einer Pädagogin von bestimmten Sträuchern.

12. Findet Vorschule auch im Waldkindergarten statt?

Wenn der Übergang zur Schule in greifbarer Nähe ist, dann wächst bei jedem Kind die Vorfreude auf die Zeit als Vorschulkind im Wald. Denn es gehört nun zu den "Großen", trägt mehr Verantwortung im Kindergartenalltag und hat damit eine Vorbildfunktion inne. Auch gewinnt es zunehmend an Selbständigkeit und Selbstbewusstsein und ist auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Es probiert sich in Schwungübungen, Rechnen und Buchstaben schreiben oder Lautierungsspiele aus.

Wir sehen jedoch die Vorschule allgemein als selbsttätige und ganzheitliche Persönlichkeitsbildung, die sich nicht nur innerhalb des letzten Kindergartenjahres vollzieht. Und hierbei spielt der Wald als naturnaher Entwicklungsraum eine besondere Rolle. Er bietet den Kindern eine vielseitige Erfahrungswelt, die Grundlage für die Vorbereitung auf das schulische Leben während der gesamten Kindergartenzeit ist. Zudem ermöglicht der Wald beobachtbare Prozesse im Rhythmus eines jahreszeitlich bedingten Werdens und Vergehens. Dadurch setzt er immer wieder neue Lernimpulse und stärkt so die kindliche Persönlichkeit in den Bereichen Motorik, Sprache, Wahrnehmung, Kognition sowie Musik und Kunst und darüber hinaus auch im Sozial- und Spielverhalten. Daran anknüpfend orientiert sich die Gestaltung unseres pädagogischen Alltags.

13. Muss mein Kind geimpft sein, wenn es in den Waldkindergarten kommt?

Entsprechend des Masernschutzgesetzes, das seit dem 1. März 2020 in Kraft getreten ist, sollen Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beim Eintritt in den Kindergarten die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Masern-Impfungen vorweisen. Der Nachweis kann durch den Impfausweis oder – insbesondere bei bereits erlittener Krankheit – ein ärztliches Attest erbracht werden.

 

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